Unsere Leistungen in der Orthopädie

DIAGNOSTIK

Ausführliche Anamnese

  • Ausführliche klinische Untersuchung
  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung)
  • Labor-/Blutuntersuchungen
Für die Durchführung diagnostischer Untersuchungen von

  • Digitales Röntgen
  • MRT
  • CT
  • Szintigraphie und
  • Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

werden Sie zum entsprechenden spezialisierten Facharzt überwiesen.

KONSERVATIVE ORTHOPÄDISCHE THERAPIE

Sportmedizin

Definition der Sportmedizin:

Sportmedizin untersucht in Theorie und Praxis den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe, um Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation den Sporttreibenden dienlich zu machen.

Diese Definition von Wildor Hollmann (1958) ist seit 1977 die offizielle Definition des Weltverbands für Sportmedizin.

In Deutschland wird Sportmedizin im Rahmen einer fachübergreifenden ärztlichen Zusatzweiterbildung vermittelt, die nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung als „Zusatzbezeichnung Sportmedizin“ geführt wird.

Die Sportmedizin gliedert sich weiter in internistische und sportorthopädische Sportmedizin.

In der Praxis Dr. Ritter werden die Verletzungen am Bewegungsapparat therapiert und es erfolgt eine sportmedizinische Beratung, um Verletzungen zu vermeiden, die richtige Sportart auszuwählen und Schäden an Gelenken bzw. dem Bewegungsapparat vorzubeugen.

Die internistische Leistungsdiagnostik erfolgt gesondert beim Internisten.

Sportlich war Dr. Ritter als Hockeyspieler aktiv, war Mitglied der Jugend-A-Nationalmannschaft der BRD und von 1979 -1990 spielte er für die Vereine Braunschweiger THC, Eintracht Braunschweig und Harvestehuder THC Hamburg in der 1. Bundesliga.

Als jahrelanger Leistungssportler ist Dr. Ritter deshalb mit den Verletzungen, Wünschen und Erwartungen von Sportlern bestens vertraut und unterstützt Sie als kompetenter Begleiter bei Ihrer individuellen Therapie.

Dr. Bertram Ritter ist seit Oktober 1994 berechtigt, die Zusatzbezeichnung Sportmedizin zu führen.

Osteopathie

1874 begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Osteopathie. In den USA ist das Studium der Osteopathie einer akademischen Ausbildung und dem Medizinstudium gleichgestellt.

Die osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie am Bewegungsapparat, an den inneren Organen und am Nervensystem. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Erkrankung, sondern immer die individuelle Situation des Patienten.

Im Mittelpunkt stehen die Selbstheilungskräfte des Patienten. Die osteopathische Behandlung unterstützt diese Kräfte und fördert damit die Selbstheilung.

Die Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin führt eine 4-jährige berufsbegleitende Fortbildung „Osteopathische Medizin“ nach amerikanischen Standard durch. Aufbauend auf dem Medizinstudium und der medizinischen Berufserfahrung lernen die Ärzte das gesamte Spektrum der Osteopathie in einem strukturierten Curriculum. Der Abschluss ist das D.O.M. TM (Diplom für Osteopathische Medizin). Die DGOM ist Mitglied im EROP (European Register for Osteopathic Physicians) und bildet nach europäischen und internationalen Richtlinien aus.

Dr. Bertram Ritter hat diese Ausbildung absolviert und ist seit Juli 2008 berechtigt, den Titel „Diplom für Osteopathische Medizin D.O.M. TM“ zu führen. Das EROP Diploma Osteopathic Medicine wurde ihm im Mai 2017 verliehen.

Weitere Informationen zur Osteopathie und zur Osteopathischen Ausbildung der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V. erhalten sie unter www.dgom.info

Akupunktur

Akupunktur ist Bestandteil der traditionellen Medizin in China. Sie ist eine Behandlungsmethode, bei der durch gezielte Nadelstiche eine therapeutische Wirkung erzeugt wird. Der Wirkungsmechanismus der Akupunktur wurde ursprünglich folgendermaßen erklärt: Die sogenannte Lebensenergie des Körpers, das „Qi“, fließt in bestimmten Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper und reguliert bzw. steuert die Körperfunktionen. Krankheiten werden durch eine Störung des Qi-Flusses verursacht und durch gezielte Nadelstiche auf den Meridianen und an Extrapunkten des Körpers wird der Energiefluss wieder normalisiert, so dass die Krankheiten geheilt werden.

An bestimmten Punkten des Körpers werden die Akupunkturnadeln platziert, wo sie ca. 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten während sich der Patient auf der Liege entspannt.

Die Wirkungsweise der Akupunktur wird seit einigen Jahren intensiv erforscht und ihre heilende Wirkungsweise ist bei verschiedenen Erkrankungen nachgewiesen worden.

Wie die Akupunktur genau im Körper wirkt, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt.

Die heilende Wirkung entsteht u.a. durch den Reiz des Nadelstichs, der das Gehirn veranlasst, vermehrt schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Substanzen in die Blutbahn auszuschütten.

Die Akupunktur wirkt schmerzlindernd, reguliert den Muskeltonus, erzeugt psycho-neuro-endokrine Wirkungen und beeinflusst das vegetative Nervensystem.

Große wissenschaftliche Studien, die u.a. auch von den Gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt wurden, belegen, dass die Akupunktur bei Erkrankungen wie z.B. Tennisellenbogen, chronischen Wirbelsäulenleiden, chronischen Knieschmerzen (Arthrose Knie), Kopfschmerzen, Migräne, Schulter-Armschmerzen, myofaszialen Schmerzen etc. gut wirkt.

Dr. Bertram Ritter hat eine fundierte wissenschaftliche Akupunkturausbildung bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur absolviert und ist berechtigt, den Titel „Meister der Akupunktur DÄGfA“ zu führen.

Weitere Informationen zur Akupunktur und zur Ausbildung „Meister der Akupunktur DÄGfA“ finden sie unter www.daegfa.de

Chirotherapie/Manuelle Therapie/Manuelle Medizin

Die manuelle Medizin befaßt sich im Rahmen der üblichen diagnostischen und therapeutischen Verfahren mit reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Sie umfaßt alle manuellen diagnostischen und therapeutischen Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitätengelenken, die zur Auffindung und Behandlung dieser Strukturen dienen. In Deutschland ist der Begriff „Chirotherapie“ Synonym der internationalen Bezeichnung „Manuelle Medizin“. Die manuelle Medizin besteht aus manueller Diagnostik (Chirodiagnostik) und manueller Therapie (Chirotherapie). Bei der manuellen Diagnostik erfolgt eine Strukturanalyse, die manuelle Therapie besteht aus Weichteiltechniken, Mobilisation, Manipulation und Stabilisation.

Die Chirotherapie bzw. Manuelle Medizin ist als Zusatzbezeichnung in der Weiterbildungsordnung und in der Gebührenordnung der Ärzte verankert.

Die Zusatzbezeichnung Chirotherapie darf Dr. Ritter seit dem 28.11.1995 führen.

Weitere Informationen erhalten Sie z.B. unter www.dgmm.de.

Manuelle Faszientherapie

Das Fasziendistorsionsmodell erklärt körperliche Beschwerden und Bewegungseinschränkungen mit entsprechenden Verformungen und/oder Verdrehungen (Distorsionen) des Bindegewebes (Faszien).

Mit manueller Rückführung des verformten bzw. verdrehten Fasziengewebes in die Ausgangsposition verschwinden bzw. lindern sich die Beschwerden.

Das Fasziendistorsionsmodell wurde vom US-amerikanischen Arzt und Osteopathen Stephen Philip Typaldos entwickelt.

Extrakorpurale Stoßwellentherapie

Bei der extrakorpuralen Stoßwellentherapie oder fokussierten Stoßwellentherapie werden hochenergetische Ulltraschallwellen auf das erkrankte Gewebe gerichtet. Fokussierte Stoßwellen sind kurzwellig und entfalten ihre Wirksamkeit in der Tiefe. Die Eindringtiefe in das zu behandelnde Gewebe kann mit unterschiedlichen Vorlaufstrecken angepasst werden.

Die Behandlung ist risikoarm und gut verträglich. Durch die Stoßwellentherapie werden häufig Operationen vermieden.

Die fokussierte Stoßwelle wird bei Therapien in Knochen- und Knorpelnähe und im Weichteilbereich angewendet.

Die Anwendung der fokussierten Stoßwelle erfolgt bei folgenden Krankheitsbildern:

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Chronische Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk
  • Fersensporn
  • Tennisellenbogen
  • Achillessehnenreizung
  • Patellasehnenreizung
  • Golferellenbogen
  • Trochanterschmerz der Hüfte
  • Belastungsschmerz an der Schienbeinkante – Tibiakantensyndrom
  • Triggerpunkte der Nacken- und Rückenmuskulatur
  • Arthrosen

Radiale Stoßwellentherapie

Bei der radialen Stoßwellentherapie werden radiale Stoßwellen über ein Handstück auf das erkrankte Gewebe abgegeben. Radiale Stoßwellen werden auch als radiale Druckwellen bezeichnet. Die Behandlung ist risikoarm und gut verträglich. Durch die Stoßwellentherapie werden häufig Operationen vermieden.

Die radiale Stoßwelle wird bei Therapien im Weichteilbereich angewendet. Die Anwendung der radialen Stoßwelle erfolgt bei folgenden Krankheitsbildern:

  • Chronische Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk
  • Fersensporn
  • Tennisellenbogen
  • Achillessehnenreizung
  • Patellaspitzensyndrom
  • Golferellenbogen
  • Trochanterschmerz der Hüfte
  • Belastungsschmerz an der Schienbeinkante – Tibiakantensyndrom
  • Triggerpunkte der Nacken- und Rückenmuskulatur

Eigenbluttherapie/ACP

Der Heilungsprozess eines verletzten oder entzündeten Gewebes wird durch sogenannte Wachstumsfaktoren gefördert bzw. unterstützt. Diese Wachstumsfaktoren sind im Blutplasma enthalten. Durch Zugabe von ACP (Autologem Conditioniertem Plasma) und einem innovativen Trägermaterial zum Eigenblut wird ein Wachstumsfaktordepot erzeugt, das eine länger anhaltende Abgabe von Wachstumsfaktoren an die verletzte Stelle ermöglicht und dadurch die Gewebeerneuerung und –regeneration unterstützt. Die Eigenbluttherapie/ACP-Therapie verläuft in 3 Schritten. Zuerst wird Blut abgenommen, danach wird das Blut durch Zentrifugieren in die Bestandteile rote Blutkörperchen und Blutplasma mit Wachstumsfaktoren (körpereigene, biologische Wirkstoffe) getrennt. Anschließend werden die biologischen Wirkstoffe in die zu behandelnde Körperregion injiziert, z.B. in das Gelenk bei Arthrose oder in die Muskulatur oder Sehne beim Tennis-/Golferellenbogen, Patellaspitzensyndrom, Achillessehnenreizung, Plantarfasziitis etc.. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.arthrex.com

Infiltrationstherapie/Injektionen an der Wirbelsäule, am ISG, an den Gelenken, Sehnen und Muskeln

Für die Injektionen bzw. Infiltrationen werden entzündungshemmende (Glukokortikoide), schmerzhemmende (Lokalanästhetika), naturheilkundliche (z.B. Traumeel), körpereigene biologische Wirkstoffe (Wachstumsfaktoren/ACP) und Hyaluronsäure verwendet. Teilweise werden sie unter sonographischer Kontrolle verabreicht.

Gutachtenerstellung

Wir erstellen für Sie orthopädische Fachgutachten für Privatversicherungen und Unfallversicherungen.

Diese Gutachten werden nach Terminvereinbarung in der Regel außerhalb der Sprechstundenzeiten angefertigt.

Arthrosetherapie

Jedes Gelenk des Menschen ist mit Gelenkknorpel überzogen. Im Laufe des Lebens wird die Gelenkknorpelschicht dünner oder es entstehen Defekte im Gelenkknorpel z.B. durch Unfälle, Fehlbelastungen, Durchblutungsstörungen etc.. Als leichte Arthrose werden geringe Schäden des Gelenkknorpels bezeichnet, bei komplettem Abrieb des Gelenkknorpels spricht man vom Endstadium der Arthrose. Die Arthrose verursacht in der Regel Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Konservativ wird die Arthrose mit unterschiedlichen Ansätzen behandelt. Um die Schmerzen zu lindern, werden Medikamente oral eingenommen oder in das betroffene Gelenk injiziert. Biologika und/oder Hyaluronsäure werden ebenfalls in die Gelenke injiziert. Sie verlangsamen das Fortschreiten der Arthrose. Ferner können getragene Hilfsmittel den Schmerz lindern und die Funktion verbessern. Zur Reduktion der Beschwerden hilft in der Regel auch die Akupunktur und die Stosswellentherapie. Physikalische Anwendungen und Physiotherapie ergänzen die Arthrosetherapie.

Zweitmeinungsverfahren

Benötigen Sie eine zweite Meinung, weil das Operationsergebnis nicht Ihren Wünschen entspricht?

Zweifeln Sie an der Operationsindikation Ihres behandelnden Arztes?

Glauben Sie, Ihr behandelnder Arzt bietet Ihnen nicht alle Therapiemöglichkeiten für Ihre Beschwerden an oder klärt Sie nicht über alle möglichen Therapiemaßnahmen Ihres Beschwerdebildes auf?

Dann ist es sinnvoll, eine zweite Meinung einzuholen.

Wenn das Ihr Anliegen für Ihren Besuch in unserer Praxis ist, bitten wir Sie, Ihre schon vorhandenen

Dokumente, wie z.B. Untersuchungsbefunde, Operationsberichte, MRT- und andere radiologischen

Befunde mitzubringen.

Triggerpunktbehandlungen

Triggerpunkte verursachen Schmerzen im Muskel und können auch Schmerzen verursachen, die im Abstand vom Triggerpunkt völlig getrennt von ihrem Ursprung empfunden werden.

Die Triggerpunkte werden erfolgreich mit Stoßwellentherapie, Akupunktur, Neuraltherapie, Fasziendistorsionstechniken, Manueller Therapie und Osteopathie behandelt.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist, mit einem konsekutiven Anstieg der Knochenfragilität und der Neigung zu Frakturen. Sind bereits Frakturen als Folge der Osteoporose aufgetreten, liegt eine manifeste Osteoporose vor. Die klinische Bedeutung der Osteoporose liegt im Auftreten von Knochenbrüchen und deren Folgen. Die klinische Diagnose einer Osteoporose stützt sich weitgehend auf eine niedrige Knochendichte als einer wesentlichen Komponente der Osteoporose. Die Knochendichtemessung erfolgt vorwiegend mit DXA-Knochendichtemessgeräten an der Lendenwirbelsäule und/oder am proximalen Femur. Die Diagnose Osteoporose wird nicht allein aus dem Knochendichtemesswert, sondern nur im klinischen Kontext gestellt, in den weitere Risikofaktoren und andere extraossäre Faktoren, wie z.B. Stürze mit einfließen. Die Therapie erfolgt mit speziellen Medikamenten, bei frischen Wirbelfrakturen müssen manchmal auch Operationen durchgeführt werden. Übungsprogramme, die durch geschulte Physiotherapeuten geleitet werden, können auch die Schmerzen und Funktionseinschränkungen bessern.

Der wissenschaftliche Dachverband Osteologie (DVO) e.V. zertifiziert Ärztinnen und Ärzte, die sich nachweislich in Klinik oder Praxis schwerpunktmäßig der Versorgung von Patienten mit osteologischen Erkrankungen widmen und in besonderer Weise Erfahrungen in der Osteologie gesammelt haben. Das Zertifikat „Osteologie DVO“ hat nur eine Gültigkeit von 5 Jahren. Die Zeitdauer des Zertifikats verlängert sich jeweils um weitere 5 Jahre, wenn in diesem Zeitraum die zertifizierten Ärztinnen und Ärzte vorgeschriebene Fortbildungsveranstaltungen des Dachverbandes DVO mit Erfolg absolviert haben.

Dr. Ritter wurde das Zertifikat „Osteologe DVO“ am 24.11.2005 verliehen, das aktuelle Zertifikat ist gültig bis zum 18.01.2022.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dv-osteologie.org.

Kinesio-Tape

Der Japaner Kenzo Kase entwickelte in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts eine neue Taping-Philosophie: das elastische Taping. Besondere Beachtung findet diese Art des Tapings im Sportbereich. Das Medical Taping Concept (MTC) ist ein elastisches Taping-Konzept, mit dem funktionelle Beschwerden behandelt werden können. Ziel des elastischen Taping-Konzepts ist die Verbesserung der Muskelfunktion, positive Beeinflussung der Propriozeption, Verbesserung des Lymphabflusses und Dämpfung des Schmerzes.

Injektionstherapie mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure wird meistens zur Arthrosetherapie in das Kniegelenk, das Hüftgelenk, das Schultergelenk, das Sprunggelenk, das Daumensattelgelenk und das Großzehengrundgelenk injiziert; seltener auch in das Ellenbogengelenk oder Handgelenk.

Nach Operationen ist es ebenfalls sinnvoll, Hyaluronsäure in die operierten Gelenke zu injizieren, da dadurch der postoperative Schmerz reduziert wird, die Gelenkfläche geschützt wird und die durch die während der Operation verwendete Spülflüssigkeit verlorene Gelenkschmiere wieder ersetzt wird.

Infusionstherapie

Zur Reduktion von Schmerzen oder zur Verbesserung der allgemeinen Körperabwehr werden bei Bedarf auch intravenös Gaben von Schmerzmitteln oder Vitamin C verabreicht.

  • Behandlung von Verletzungen
  • Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln wie z.B. Einlagen, Bandagen, Gehhilfen etc.
  • Ausstellen von Attesten

OPERATIVE THERAPIE

Arthroskopische Operationen am Kniegelenk

Folgende arthroskopische Operationen werden am Kniegelenk durchgeführt:

  • Knorpelzelltherapie mittels Mikrofrakturierung oder Knorpelzelltransplantation
  • Meniskusnaht (Meniskusrefixation) oder Meniskusteilentfernung
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Entfernung von Schleimhaut und Schleimhautfalten (Plica-Syndrom)
  • Laterales Release

Arthroskopische und offene Operationen am Schultergelenk

Bei den folgenden Diagnosen am Schultergelenk werden nach erfolgloser konservativer Therapie vorwiegend arthroskopische Operationen durchgeführt:

  • Rotatorenmanschettenruptur
  • Impingementsyndrom
  • Kalkschulter, ACG-Arthrose
  • Schultersteife bzw. frozen shoulder
  • Schulterinstabilität

Arthroskopische Operationen am oberen Sprunggelenk

Folgende arthroskopische Operationen werden am oberen Sprunggelenk durchgeführt:

  • Knorpelzelltherapie mittels Mikrofrakturierung
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Entfernung von Schleimhaut und Narbengewebe (Meniskoid-Syndrom)
  • Entfernung von Knochengewebe beim vorderen Impingementsyndrom