Osteopathie

1874 begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Osteopathie. In den USA ist das Studium der Osteopathie einer akademischen Ausbildung und dem Medizinstudium gleichgestellt.

Die osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie am Bewegungsapparat, an den inneren Organen und am Nervensystem. Im Zentrum der Therapie steht nicht die Behandlung einer Erkrankung, sondern immer die individuelle Situation des Patienten.

Im Mittelpunkt stehen die Selbstheilungskräfte des Patienten. Die osteopathische Behandlung unterstützt diese Kräfte und fördert damit die Selbstheilung.
Die Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin führt eine 4-jährige berufsbegleitende Fortbildung „Osteopathische Medizin“ nach amerikanischen Standard durch. Aufbauend auf dem Medizinstudium und der medizinischen Berufserfahrung lernen die Ärzte das gesamte Spektrum der Osteopathie in einem strukturierten Curriculum. Der Abschluss ist das D.O.M. TM (Diplom für Osteopathische Medizin). Die DGOM ist Mitglied im EROP (European Register for Osteopathic Physicians) und bildet nach europäischen und internationalen Richtlinien aus.

Dr. Bertram Ritter hat diese Ausbildung absolviert und ist seit Juli 2008 berechtigt, den Titel „Diplom für Osteopathische Medizin D.O.M. TM“ zu führen. Das EROP Diploma Osteopathic Medicine wurde ihm im Mai 2017 verliehen.

Weitere Informationen zur Osteopathie und zur Osteopathischen Ausbildung der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V. erhalten sie unter www.dgom.info